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Sterilisation bei der Frau - Tipps und Tricks

(dieser Tipp wurde schon 733 mal gelesen)


Sterilisation bei der Frau
Die Sterilisation ist eine mögliche Form der Verhütung, wenn mit absoluter Sicherheit keine Kinder mehr gewünscht werden. Bei der Sterilisation wird ein Eingriff an den Fortpflanzungsorganen vorgenommen, der eine Fortpflanzung dauerhaft verhindert.

Die Entscheidung für eine Sterilisation ist endgültig und nur unter bestimmten Bedingungen wieder Rückgängig zu machen.

Die Sterilisation der Frau
Die Sterilisation (Tubenligatur) ist bei Frauen über 35 ein verbreitetes Verhütungsmittel.

Bei der Sterilisation werden die Eileiter unterbrochen oder durchtrennt, so dass die Samenzellen nicht zu den Eizellen gelangen können und so keine Befruchtung stattfinden kann. Sterilisierte Frauen haben weiterhin jeden Monat einen Eisprung. Die Eizelle gelangt aber nicht in die Gebärmutter sondern stirbt ab und wird vom Körper absorbiert. Die Menstruation findet auch nach einer Sterilisation weiterhin statt, da sich an der hormonellen Situation sich nichts ändert.

Nur in seltenen Ausnahmefällen kommt es nach einer Sterilisation zu einer Schwangerschaft, wenn z.B. ein Eileiter nicht vollständig durchtrennt wurde.

Die Sterilisation ist in 98 bis 99% der Fälle erfolgreich und kann ambulant vorgenommen werden.

Eine Sterilisation führt nicht zu einer Verringerung der sexuellen Lust oder zu Depressionen. Derartige Symptome lassen sich nur Psychologisch erklären.

Umkehr einer Sterilisation
Bei weniger als 50 Prozent der Frauen, die eine Sterilisation rückgängig machen lassen, kommt es später zu einer Schwangerschaft. Die Wahrscheinlichkeit einer Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft steigt danach erheblich.

Kosten einer Sterilisation
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen normalerweise die Kosten für eine Sterilisation bei einer Frau nicht mehr. Die Kosten für eine Rückgängigmachung einer Sterilisation werden ebenso nicht übernommen.

Durchführung der Sterilisation bei der Frau
Üblich ist heutzutage die laparoskopische Sterilisation. Durch einen kleinen Schnitt am Nabel werden die Instrumente zum Durchtrennen oder Veröden der Eileiter eingeführt. Eine Narkose ist notwendig. Die laparoskopische Sterilisation wird zunehmend ambulant durchgeführt. Ansonsten ist mit ein bis zwei Tage Krankenhausaufenthalt zu rechnen.

eingetragen von: Sonja Meier

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Hallo, kann mir jemand sagen was in der schweiz die Kosten für das Rückgängig machen der sterilisation betragen..danke

von m.z.

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