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So vermeidet man den Handy-Ferien-Schock - Tipps und Tricks
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Wer auf Reisen im Internet surft, Bilder verschickt und nach Haus anruft, riskiert horrende Kosten. Tipps, wie man die Abzocke umgehen kann.
Es gibt sie, die Ferien-Rückkehrer, die eine Telefonrechnung von mehreren tausend Franken zugeschickt erhalten. Aber es sind Ausnahmefälle. Fast schon die Regel sind dagegen Mehrkosten von einigen 100 Franken.
Die unliebsame Überraschung ist rasch angerichtet: Einige Male auf Google Earth die lokale Umgebung anschauen, einige Webseiten abrufen und zwei, drei Anrufe entgegen nehmen, schon läppern sich die Telefonrechnungen auf mehrere 100 Franken zusammen.
Die grösste Gefahr lauert bei Besitzerin von Smartphones. Denn auf den Bildschirmen ist das mobile Surfen das normalste der Welt, ebenso das Checken des E-Mail-Accounts. Entsprechend häufig tappen die Nutzer von iPhones, Blackberrys und HTCs in die Kostenfalle.
Wenn aus 25 über 1000 Franken werden
Das freut wiederum die Telekomkonzerne, da sie vom mobilen Datenboom über die Grenzen hinweg profitieren. Im Halbjahresbericht der Swisscom wird dies mit dem unscheinbaren Satz «Zunahme der Umsätze aus dem Roaming- und Daten-Verkehr» erwähnt (siehe «Swisscom überrollt die Konkurrenz»). Roaming-Kosten werden verrechnet, wenn man sein Handy oder Smartphone in einem anderen als seinem Heimnetzwerk verwendet.
Diese Kosten können horrend sein, wie ein Beispiel vom Vergleichsdienst Comparis zeigt: In der Schweiz kostet ein gängiges Abo mit einem Inklusivvolumen von 100 Megabyte 25 Franken pro Monate. Nutzt man ebenfalls 100 Megabyte im Ausland, schlägt das mit 800 bis 1500 Franken zu Buche.
Die Auszeit sorglos geniessen
Mit diesen sechs Tipps behalten Sie die Telefoniekosten im Ausland im Griff:
Combox ausschalten. Denn auf die Sprachmailbox umgeleitete Anrufe kosten gleich dreimal: Für die Verbindung über das fremde Telefonnetz, für die Umleitung auf die Combox und für das Abhören der Mailbox im Ausland
Statt Handy oder Smartphone öffentliche Telefone oder Skype im Internetcafé nutzen
Nur via WLan oder mit einer Datenoption surfen. Achtung: Bei unbefristeten Datenoptionen darauf achten, die Option nach der Rückkehr zu künden.
Grundsätzlich das Abo auf die Roaming-Tarife überprüfen. Bei welchem Anbieter Sie für welche Destination am wenigsten zahlen müssen, listet Comparis auf.
Falls Sie nicht aufs Telefonieren und Surfern verzichten wollen, mieten Sie sich an der Feriendestination ein Handy mit lokaler Sim-Karte oder ersetzen Sie die Sim-Karte in ihrem Handy/Smartphone. Nachteil in beiden Fällen: Mit einer neuen Sim-Karte erhalten Sie auch eine neue Mobiltelefonnummer.
Wer ganz sicher gehen will, dass nach den Ferien keine exorbitant hohe Telefonrechnung ins Haus flattert: Mobiltelefon ausschalten. Und die Auszeit geniessen.
Quelle: cash.ch
eingetragen von: Toni
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