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Schnitzeljagd einmal anders (I) - Tipps und Tricks

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Schnitzeljagd einmal anders (I)

Das wird benötigt: Zettel, Kleinigkeiten für einen Schatz

Diese Art von Schnitzeljagd hat vor allem den Vorteil, dass man nicht auf Wald, Feld und Wiesen angewiesen ist. Ziel ist es, mit diesem Spiel die unmittelbare Nachbarschaft des Geburtstagskindes einzubeziehen und die sozialen Fähigkeiten der Kinder zu fördern. Die Kinder treten mit Menschen, die man vielleicht sonst nur oberflächlich kennt, in Kontakt und können dabei auch das eine oder andere Interessante erfahren. Voraussetzung ist natürlich, dass man die entsprechenden Leute aus der Nachbarschaft vorher entsprechend informiert. Denn sie müssen die Aufgaben übermitteln, die die Kinder zum nächsten Zielort leiten sollen. Ausgangsort ist das zu Hause des Geburtstagskindes. Es beginnt mit einer Aufgabe, die ein Elternteil an die Kinder richtet. Beispiel: „Geht zu dem Haus, das auf der linken Seite unserer Straße steht und blaue Gardinen im Fenster hängen hat“. Dort sollen nun die Kinder klingeln und die nächste Aufgabe erfragen.

Also ziehen die Kinder (in Begleitung eines Erwachsenen natürlich) los und schauen sich genau auf der Straße um, bis sie auf das betreffende Haus stoßen. Dort müssen sie dann klingeln. Die betreffenden Nachbarn haben auch schon den Zettel mit der nächsten Aufgabe in der Hand. Natürlich bekommen die Kinder nicht ohne weiteres den nächsten Ort genannt, sondern die Nachbarn wollen erstmal ein schönes Lied vorgetragen bekommen. Erst danach lesen sie den Zettel vor, auf dem beispielsweise steht: „Geht nun zum Nachbarn Herrn Sowieso. Der hat ein Aquarium. Zählt die darin schwimmenden Fische. Ihre Anzahl entspricht der Hausnummer des nächsten Ortes, den ihr anlaufen müsst.“ Und dort wartet dann wieder die nächste Aufgabe. So kann man wirklich alle möglichen Leute mit einbeziehen. Wenn sich beispielsweise eine Gaststätte, ein Ladengeschäft, eine Werkstatt oder ein ähnlicher Betrieb in der Nähe befindet, können auch deren Inhaber gefragt werden, ob sie bereit wären, bei diesem Spiel mitzumachen. Es gibt wirklich ganz viele Möglichkeiten und man wird erstaunt sein, wie gerne diese Menschen in der Regel bereit sind, daran teilzunehmen. Schon die Vorbereitung bereitet viel Spaß. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Kinder bei den Nachbarn einfallen. In diesem Fall sollte eventuell abgewechselt werden. Mal bleiben die einen etwas im Hintergrund, mal sind es die anderen. Der Zielort ist letztendlich egal.

Am besten wäre es, wenn der Kreis sich zu Hause wieder schließen würde. Dort können sich die Kinder über die bereitstehende und redlich verdiente Belohnung hermachen und gerecht aufteilen.

eingetragen von: Petra Schmid

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