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Mobbing - Opfer des Psychoterrors - Tipps und Tricks

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Mobbing ist ein Modewort und wird häufig nicht mehr ernst genommen. Dabei führt der Psychoterror in die berufliche Vernichtung. Aber es gibt Hilfe.
Der jüngste Fall war aussergewöhnlich: Erstens wird Mobbing selten von Richtern beurteilt, zweitens waren die Angeklagten ausgerechnet Arbeitnehmervertreter. Das Polizeigericht Neuenburg verurteilte im Januar den früheren Unia-Chef Vasco Pedrina und zwei weitere Gewerkschafter wegen «einfacher Körperverletzung» zu bedingten Geldbussen.

Mobbing ist eben kein Straftatbestand wie sexuelle Belästigung. Doch Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht für ihre Angestellten. Die wird nicht immer ernst genommen: In der Schweiz waren gemäss der letzten grossen Studie 2002 gegen 8 Prozent der Erwerbstätigen Opfer von Mobbing.
In den Beratungsstellen Zürich und Bern ist die Zahl der Anfragen seither nur ganz leicht zurückgegangen. «Wenn viele Stellen offen sind, fällt die Kündigung leichter», erklärt Claudia Stam von der Mobbingberatungsstelle Zürich. Aber für Betroffene gibt es auch andere Lösungen. «Je früher jemand Rat sucht, desto eher kann man dem Mobbing entgegenwirken», sagt Stam. «Später bleibt oft nur ein Stellenwechsel.»

Festzustellen, wann Mobbing einsetzt, ist gar nicht so einfach. Mit Gerüchten oder abwertenden Blicken fängts vielleicht an, man wird ständig unterbrochen, nicht zu informellen Anlässen oder zu Sitzungen eingeladen, erhält sinnlose Arbeiten zugewiesen. Was fast unmerklich beginnt, kann bis zur Androhung von Gewalt gehen.

Wer mobbt, will jemanden mürbe machen, systematisch ausgrenzen, ihn hinausekeln – ein ausgeklügeltes Komplott, das letztlich in der beruflichen Vernichtung des Opfers endet. Für Betroffene die Hölle, wie die Hauptfigur im Bestseller «Mobbing» von Annette Pehnt erfährt. Nach der Entlassung sagt er irgendwie erleichtert: «Wenn das Schlimmste passiert, muss man sich endlich nicht mehr davor fürchten.»

Nestbeschmutzer aus dem Nest werfen


Opfer des Psychoterrors sind häufig Mitarbeiter, die sich sehr engagieren oder auf Missstände hinweisen. «Neid und Missgunst sind oft die Ursachen von Mobbing», sagt Claudia Stam.

Der Gang zum Richter ist der letzte Ausweg. Besser ist ein Gespräch mit den Personalverantwortlichen, einer Beratungsstelle oder Vorgesetzten. Diese könnten aber schon selber aufmerksam werden: Betroffene ziehen sich zurück, sagen ihre Meinung nicht mehr, lassen in ihren Leistungen nach. Jetzt wäre die Zeit zum Reden gekommen.

Quelle Cash.ch

eingetragen von: Moni Mächler

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Es ist etwas vom Schlimmsten am Arbeitsplatz! Man hat immer Angst etwas falsch zu machen und man macht sich vor dem Einschlafen Gedanken und beim Erwachen wieder. Man ist demotiviert und weiss nicht mit wem man darüber sprechen kann und vor allem was man dagegen tun kann. Was ist das Richtige! Ich erlebe das seit bald 5 Jahren selber und im Moment ist es so schlimm wie noch nie!

von Sandra

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