Du bist hier: Startseite » alle Kategorien » Gesundheit » Lebenshilfe » Tipp
Autogenes Training - Tipps und Tricks
(dieser Tipp wurde schon 180 mal gelesen)
Autogenes Training
Grundübungen: Autogenes Training
Schwereübung:
Es findet eine Konzentration auf ein bestimmtes Körperteil statt, meistens ein Arm oder ein Bein. Eine Formel könnte lauten: "Mein rechter Arm ist ganz schwer." Später kann die Schwere auf andere Körperteile und dann den gesamten Körper ausgedehnt werden.
Wärmeübung:
Wie bei der Schwereübung wird suggeriert, dass ein bestimmtes Körperteil sich ganz warm anfühlt. Später wird wohltuende Wärme über den ganzen Körper verbreitet.
Atemübung:
Formel könnte sein: "Mein Atem ist ganz ruhig."
Bauchübung: Die Konzentration richtet sich auf den Oberbauch. Dabei wird Wärme in diesen Bereich des Körpers geleitet.
Herzübung:
Durch Konzentration auf den Takt des eigenen Herzschlages wird der Herzschlag gleichmäßig und ruhig.
Stirnübung:
Formel könnte sein: "Mein Kopf ist leicht."
Nach einiger Zeit der Konzentration auf dieses Gefühl empfindet der Übende es tatsächlich. Der Körper hat reagiert.
Gut Geübte sind in der Lage, sich innerhalb weniger Minuten tief zu entspannen - etwa in der Frühstückspause am Arbeitsplatz. Die Regenerationsfähigkeit des Körpers wird gestärkt, ein Gefühl der Ausgeglichenheit stellt sich ein.
Sinnvoll ist in der Übungsphase das Einhalten von regelmäßigen Zeitabständen. Körper und Geist gewöhnen sich an einen Rhythmus. Später ist das Hinübergleiten in den Entspannungszustand schon innerhalb weniger Minuten möglich. Autogenes Training kann jederzeit und überall eingesetzt werden.
Anwendung von Autogenen Training
Angewandt werden kann das autogene Training bei vielen Beschwerden und Erkrankungen oder auch einfach zur allgemeinen Entspannung. Es kann helfen bei: Stress, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Herz- Kreislauf-Beschwerden, Magenbeschwerden, Asthma und Migräne
Nicht angewandt werden kann das autogene Training bei schweren Angstzuständen und Depressionen und bei Wahnvorstellungen. Hier führen die Vorstellungen und Bilder eher zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes durch eine weitere Konzentration auf den inneren Rückzug.
eingetragen von: Oliver Steiger
Es wurden zu diesem Tipp noch keine Kommentare verfasst.
