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Abtreibung - Schwangerschaftsabbruch - Tipps und Tricks
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Abtreibung - Schwangerschaftsabbruch
Abtreibung
Die Abtreibung ist umstritten. Einige halten eine Abtreibung für Mord, andere vertreten die Ansicht, dass jede Frau das Recht hat, zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen möchte oder nicht. Auf die moralischen und ethischen Fragen einer Abtreibung werden wir hier nicht eingehen.
Abtreibungs Methoden
Die Abtreibung kann auf verschiedene Art und Weise vorgenommen werden.
• Die gängigste Methode ist die Abtreibung durch Absaugen. Dazu wird zunächst der Gebärmutterhals mit Metallstiften erweitert. Dann wird das Innere der Gebärmutter mit einem Sauggerät geleert. Abschließend wird die Gebärmutterschleimhaut noch ausgeschabt um Nachblutungen und Infektionen vorzubeugen.
Dieser Eingriff kann entweder unter Vollnarkose oder bei lokaler Betäubung vorgenommen werden. Der Eingriff dauert ca. zehn Minuten. Angewendet wird diese Technik bis in der zwölften Schwangerschaftswoche.
• Induzierte Abtreibung
Ab ca. der zwölften Schwangerschaftswoche ist der Embryo und die Fruchtblase zu groß, um noch abgesaugt zu werden. Dadurch muss eine Fehlgeburt eingeleitet werden. Es wird das Hormon Prostaglandin verwendet um Wehen auszulösen, die den Fötus ausstoßen. Da Prostaglandin nur langsam wirkt kann der Eingriff bis zu zwei Tage dauern und sehr schmerzhaft sein. Abschließend wird die Gebärmutterschleimhaut noch ausgeschabt um Nachblutungen und Infektionen vorzubeugen.
• Ausschabung
Eine weitere, heutzutage weniger gebräuchliche Methode ist die Abtreibung durch Ausschabung. Hierbei entfällt das Absaugen und es wird mit einer scharfen Curette die Gebärmutter ausgeschabt.
• Medikamentöse Abtreibung. Die Pille RU-486 "Abtreibungspille" Handelsname Mifegyne muss unter Aufsicht eines Arztes eingenommen werden und bewirkt die Ausstoßung des Fötus. Die Blutungen sind von Fall zu Fall unterschiedlich stark. Diese Art der Abtreibung ist nur bis zum 49. Tag, ab dem 1. Tag der letzten Periode möglich.
RU486 blockiert die Progesteronrezeptoren auf der Gebärmutterschleimhaut. Da das Hormon Progesteron zwingend benötigt wird, um die Gebärmutterschleimhaut aufrechtzuerhalten, löst sich diese innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Es kommt dadurch zu einer stärkeren Mentruationsblutung, bei der die Gebärmutterschleimhaut inklusive des dort eingenisteten Embryos ausgeschieden wird. Der Embryo ist zu diesem Zeitpunkt 2 bis 10 Millimeter groß und erst ein runder undifferenzierter Zellhaufen. Kopf, Arme und Beine bilden sich erst später. Zur Unterstützung der Ablösung der Gebärmutterschleimhaut werden meist zusätzlich Prostaglandine (Wehenauslöser) verschrieben, um den Abgang der Schleimhaut durch die Kontraktionen der Gebärmutter zu unterstützen.
Quelle Infonet
eingetragen von: Fabio Graf
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